Das Bruttosozialprodukt als statistischer Nebel
Der kalifornische Autor Jonathan Rowe über den Sinn und die Lüge der BIP-Berechnung:
"In der heutigen BIP-Berechnung verschleiert der Luxus-Konsum der Reichen einen Mangel an Bedürfnisbefriedigung bei den Armen.
Wenn die Einkommen oben im Vergleich zu den Einkommen unten unverhältnismäßig stark wachsen, wie das in den USA gegenwärtig der Fall ist, wird die Verschleierung noch gravierender.
Unter diesem Aspekt ist das BIP – wenn es als Maß des Wohlstands missbraucht wird – ein statistischer Nebel, der das Elend der Unterschicht verbirgt."
Quelle: Jonathan Rowe in der Gazette
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