Andreas Steinhöfel: Der mechanische Prinz
Er war, so scheint es ihm, von Anfang an das egalste Kind der Welt. Das traurigste ... Das sprachloseste ... Dann, eines Morgens vor der U-Bahn, erhält Max von einem einarmigen Bettler ein unglaubliches Geschenk ein goldenes Ticket, mit dem er an Orte reisen kann, wo nur wenige hinkommen: die Refugien. Nur dort kann Max sich seiner Traurigkeit stellen, nur dort kann er sein Leben verändern und sein Herz retten. Carlsen Verlag Gmbh Februar 2003 - Gebundene Ausgaben - 270 S. (16,00 €)
Der elfjährige Max ist unglücklich. Vor allem leidet er darunter, seinen Eltern egal zu sein. Seine Tage verbringt er mit U-Bahnstreifzügen quer durch Berlin. An einem Samstagmorgen, als er seine Monatskarte vergessen hat, schenkt ihm ein einarmiger Bettler ein goldenes Ticket, mit dem man angeblich an jeden beliebigen Fleck kommt. Was Max zunächst als pure Spinnerei abtut, wird zu einer abenteuerlichen Reise an ungeahnte Orte. Fremde Refugien warten auf den Jungen und irgendwo lauert auch der mächtige Herrscher jener fremden Welt, der mechanische Prinz. Nur wenn er die Aufgaben, die dieser ihm stellen wird, löst, kann Max sein Herz retten. Andreas Steinhöfel widmet sein poetisches Buch dem Peter-Pan-Erfinder James Matthew Barrie, dem Meister des skurrilen Humors Roald Dahl und dem englischen Fantasyautor Michael Moorcock und seine Hommage an diese Literaten wird zu einem außergewöhnlichen Abenteuer. Nicht ohne Ironie und mit vielen Überraschungen lädt Steinhöfel zu einer Reise ins Ungewisse ein, die für Max eine Reise zu sich selbst wird. Ein besonderer Jugendroman, der auch erwachsene Leser fesselt. © Andrea Wanner
